Embalse de El Portillo, Stausee im Río Castril in der Provinz Granada, Andalusien, Spanien
El Portillo Stausee ist ein Wasserbecken im Fluss Castril in der Stadt Castril in der Provinz Granada, das 1999 zur Wasserspeicherung errichtet wurde. Der Staudamm besteht aus einem Steinschüttdamm mit Tonkern und ist etwa 80 Meter hoch mit einer Kronenlänge von etwa 330 Metern, mit einem Speichervolumen von etwa 125 Millionen Litern.
Der Stausee wurde in den 1990er Jahren unter der Leitung des Ingenieurs Joaquín Delgado García erbaut, was etwa anderthalb Jahre dauerte. Die Fertigstellung im Jahr 1999 markierte einen Wandel in der Wasserwirtschaft der Region, indem Wasser aus der Sierra Castril für Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung in Städten wie Baza und Zújar verfügbar wurde.
Der Stausee ist nach seiner Lage an der Schlucht benannt und wird von Einheimischen als wichtige Wasserstelle für Landwirtschaft und tägliche Versorgung genutzt. Die Menschen aus den umliegenden Dörfern haben Wege entwickelt, die Ressourcen des Stausees in ihren Alltag zu integrieren.
Der Stausee ist mit dem Auto erreichbar und bietet Parkplätze in der Nähe, ohne dass ein Eintritt erforderlich ist. Besucher sollten Lebensmittel, Wasser und bequeme Schuhe mitbringen, da es vor Ort keine großen Einrichtungen gibt.
Ein geplantes Tunnelprojekt zur Verbindung mit dem Stausee San Clemente wurde in den 1990er Jahren aufgrund von Umweltbedenken und Protesten nicht abgeschlossen. Diese unvollendete Infrastruktur bleibt ein stilles Zeugnis der Spannungen zwischen Wassermanagement und lokalem Widerstand.
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