Las Barranquillas, Ehemalige Elendssiedlung im Bezirk Villa de Vallecas, Madrid, Spanien
Las Barranquillas war eine informelle Siedlung im Südosten Madrids, die aus ungefähr 570 selbstgebauten Häusern bestand, die über mehrere getrennte Bereiche verteilt waren. Die Behausungen waren dicht beieinander gebaut und zeigten die Art und Weise, wie Menschen unter schwierigen Bedingungen eigene Unterkünfte schufen.
Die Siedlung entstand in den Jahrzehnten, als Madrid schnell wuchs und Menschen von außerhalb in die Stadt zogen, um Arbeit zu finden. Der Ort wurde später bekannt für ernsthafte Sicherheitsprobleme, die schließlich zu seinem Abriss führten.
Der Ort war für viele Familien ein Zuhause, die am Rande der Stadt lebten und ihre eigenen Gemeinschaften bildeten. Diese Nachbarschaften hatten ihre eigenen Rhythmen und sozialen Strukturen, die sich von der restlichen Stadt unterschieden.
Der Ort existiert heute nicht mehr, da das Gebiet vollständig umgebaut und in ein neues Wohnviertel umgewandelt wurde. Besucher können nur noch historische Informationen über die frühere Siedlung finden, nicht den Ort selbst.
Die Häuser waren auf besondere Weise gebaut, um den Zugriff von außen zu erschweren, was sie wie befestigte kleine Festungen aussehen ließ. Diese Baumerkmale machten es für Behörden schwierig, Zugang zu gewinnen und führten zu komplizierten Operationen.
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