Molino de la Albolafia, Mittelalterliche Wassermühle am Ufer des Guadalquivir, Córdoba, Spanien
Der Molino de la Albolafia ist ein mittelalterliches Bauwerk am Ufer des Guadalquivir mit einem großen Wasserrad von etwa 15 Metern Durchmesser. Das Rad trieb einst Mühlsteine an und versorgte die umliegenden Gegenden mit Wasser.
Das Bauwerk reicht bis in die römische Zeit zurück und erhielt während der Herrschaft von Abd-ar-Rahman II. zwischen 822 und 852 bedeutende Umbauten. Die Struktur zeigt, wie beide Zivilisationen ihre Ingenieurkünste in einem Werk vereinigten.
Die Mühle steht für die technischen Fähigkeiten der Römer und Araber, die hier ihre Kenntnisse des Wasserbaus zeigten. Seit dem 13. Jahrhundert ist die Mühle ein wichtiges Symbol auf dem Wappenschild der Stadt.
Der Molino de la Albolafia liegt an der Avenida del Alcázar 512 und ist über Gehwege entlang des Flussufers erreichbar. Man gelangt leicht dorthin, wenn man zwischen der Puente Romano und der Puente de San Rafael spaziert.
Im Jahr 1492 ließ Königin Isabella I. von Kastilien das ursprüngliche Wasserrad entfernen, weil es ständig Lärm verursachte. Dies war ein drastischer Schritt, um die stadt von den permanenten Geräuschen zu befreien.
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