Santa María de la Vega, Renedo de la Vega
Santa María de la Vega sind die Überreste eines Klosters in La Serna, Palencia, das ursprünglich im 13. Jahrhundert als dreischiffige Backsteinkirche mit Kapellen und Kreuzgang erbaut wurde. Von der Anlage sind heute noch Teile der ursprünglichen Kirche mit ihrem zentralen Chor und Teile des Kreuzgangs erhalten.
Rodrigo Rodríguez Girón und seine Ehefrau Inés Pérez gründeten das Kloster 1215 und übertrugen es dem Zisterzienserorden mit der Absicht, dort begraben zu werden. Im 17. und 18. Jahrhundert erfolgten Umbauten, aber Anfang des 19. Jahrhunderts erlitt die Anlage während des Unabhängigkeitskrieges schwere Schäden und wurde aufgegeben.
Das Kloster wurde mit Elementen der mudéjaren und frühen gotischen Stilrichtungen erbaut und zeigt eine dreischiffige Basilika mit seitlichen Kapellen. Die Architektur spiegelt regionale Bautechniken wider, die Mönche und Handwerker damals nutzten.
Der Ort ist von außen zugänglich, obwohl das Gelände in Privatbesitz ist und sich teilweise in Ruinen befindet. Die Überreste liegen neben einer kleinen Straße in einer offenen, flachen Landschaft, die leicht zu Fuß zu erkunden ist.
Die Grabdenkmäler, die ursprünglich an diesem Ort für die Gründerfamilie errichtet wurden, wurden später nach New York verbracht und sind dort in einem Museum untergebracht. Diese Zerstreuung der Relikte zeigt, wie die Geschichte dieses Ortes an verschiedene Orte der Welt verteilt wurde.
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