Monasterio de Santa María la Real, cultural property in Villamayor de los Montes, Spain
Das Monasterio de Santa María la Real ist ein Kloster in Villamayor de los Montes, das Steinmauern und eine schlichte gotische Kirche mit spitzen Gewölben und hohen Fenstern zeigt. Der Kreuzgang auf vier Seiten mit schlanken Säulen und einem alten Brunnen bildet das Herzstück des Komplexes.
Das Kloster wurde 1223 gegründet, als ein Hofbeamter namens García Fernández es erwarb und der zisterziensischen Orden es übertrug, um hier begraben zu werden und für seine Seele beten zu lassen. Die erste Äbtissin, Marina, wurde 1228 gewählt und die Gemeinschaft setzte ihre Traditionen trotz einer kurzen Unterbrechung im siebzehnten Jahrhundert fort.
Das Kloster ist seit über acht Jahrhunderten ein Zentrum des weiblichen zisterziensischen Lebens in dieser Region. Heute können Besucher sehen, wie eine kleine Gemeinschaft von Nonnen hier nach den einfachen Regeln ihres Ordens lebt und arbeitet.
Das Kloster empfängt Besucher an Wochenenden und Feiertagen sowie durch Gruppen nach vorheriger Vereinbarung. Der Ort befindet sich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Burgos, sodass ausreichend Zeit für einen ruhigen Spaziergang durch die Gebäude und den Kreuzgang eingeplant werden sollte.
Eine schmale Tür namens Porta de las Monjas mit geschnitzten Blattwerk führt vom Kreuzgang direkt zur Kirche, wo die Nonnen den Hauptbereich der Besucher umgehen konnten. Diese verborgene Passage zeigt die Wege, die die Gemeinschaft täglich nutzte, um ihr klösterliches Leben zu führen.
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