Castell d'Eramprunyà, Mittelalterliche Burg in Gavà, Spanien
Castell d'Eramprunyà ist eine Festung in den Hügeln von Gavà mit drei befestigten Ringwällen, die robust konstruiert sind und auf etwa 438 Metern Höhe liegen. Die Mauern sind kräftig dimensioniert und zeigen die defensive Funktion, die dieser Ort über lange Zeit erfüllte.
Das Schloss wurde erstmals 957 dokumentiert und diente als Grenzfestung zwischen dem Emirat Al-Andalus und dem Karolingerreich. Seine strategische Lage an der Grenze prägte seine Funktion über Generationen hinweg.
Die Familie March prägte den Ort über Jahrhunderte und hinterließ Spuren in der Architektur und lokalen Geschichte. Besucher können heute noch die Verbindung zwischen dem Schloss und den Bewohnern der Region in den erhaltenen Bauformen nachvollziehen.
Der Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung über das Gavà-Museum möglich, wobei die Kapazität begrenzt ist. Es ist ratsam, sich frühzeitig zu informieren und einen Termin zu vereinbaren, bevor man sich auf den Weg macht.
Der Komplex beherbergt die Kapelle Sant Miquel de Eramprunyà und alte Gräber mit Inschriften aus dem 14. Jahrhundert. Diese Überreste zeigen, dass der Ort nicht nur Festung war, sondern auch als Bestattungsort und religiöser Mittelpunkt fungierte.
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