Castell de Montpalau, Mittelalterliche Burgruine in Pineda de Mar, Spanien
Castell de Montpalau ist eine Burgruine auf einem Hügel mit erhaltenen Steinmauern in quadratischer Form und einem runden Turm in der Mitte. Die Konstruktion nutzt verschiedenfarbige Steine, von gelblichen Blöcken an den Ecken bis zu unregelmäßigen Feldsteinen in den Wänden.
Die Burg stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde von Umbert Odó und seiner Frau Sicardis gegründet, die ihre Treue zu Graf Ramon Berenguar I. von Barcelona schworen. Der Ort selbst wurde jedoch schon viel früher besiedelt, wie archäologische Reste aus dem 4. Jahrhundert vor Christus zeigen.
Das Gelände trägt Spuren einer frühen Siedlung, deren Steine später in die mittelalterlichen Mauern eingebaut wurden. Dieser Schichtaufbau zeigt, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg denselben Ort nutzten und gestalteten.
Der Aufstieg zur Burg dauert etwa eine halbe Stunde und führt an einer Kapelle und einem Wasserbecken vorbei. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Pfad steil und uneben ist.
Die Burg zeigt einen ungewöhnlichen Mix aus feinen gelblichen Steinen und rauerem Feldstein, was auf verschiedene Bauphasen oder Reparaturen hindeutet. Dieses Muster aus unterschiedlichen Materialien erzählt von den Bemühungen früherer Generationen, die Befestigung zu erhalten und auszubessern.
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