Pozo de Sant Lazaro, Schachthöhle an der Steinbrücke, Saragossa, Spanien
Der Pozo de Sant Lazaro ist eine Höhle, die zwischen den nördlichsten Bögen der Steinbrücke liegt und etwa 18 Meter tief in den Fluss Ebro hineinreicht. Die Höhle bleibt ständig unter dem Wasser des Flusses verborgen, wobei starke Strömungen das Wasser konstant in Bewegung halten.
Die Höhle verdankt ihren Namen dem Kloster San Lazaro, das 1224 von der Gnadenorden in der Nähe der Brücke gegründet wurde. Der Ort war lange Zeit ein Bezugspunkt für religiöse und gemeindliche Aktivitäten in dieser Gegend Zaragozas.
Die Höhle trägt den Namen des Klosters San Lazaro, das 1224 gegründet wurde und damals in der Nähe der Brücke stand. Für die Bewohner Zaragozas ist dieser Ort eng mit lokalen Legenden verwoben, die über Generationen weitergegeben werden.
Der Zugang zu dieser Höhle ist für normale Besucher nicht möglich, da sie vollständig unter dem Fluss verborgen liegt. Die Stelle kann vom Puente de Piedra aus betrachtet werden, wo Erklärungstafeln über die Besonderheiten des Ortes informieren.
1975 versenkte ein Team von Tauchern eine Statue der Jungfrau del Pilar in der Tiefe der Höhle, um einer Buskatastrophe zu gedenken, die 1971 zahlreiche Opfer forderte. Diese Geste verwandelte den Ort in einen stillen Gedenkplatz unter dem Wasser.
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