Castell de la Geltrú, Burg in Spanien
Castell de la Geltrú ist eine mittelalterliche Burg, die zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert erbaut wurde und heute mehr wie ein Adelshaus als eine Festung aussieht. Das Gebäude hat eine rechteckige Form mit zwei Stockwerken, einem zentralen Innenhof mit Spitzbögen aus dem 15. Jahrhundert und der älteste Teil ist ein quadratischer Turm vom Osten aus dem 12. Jahrhundert.
Die Burg wurde erstmals 999 in einem Dokument erwähnt, das Landsverkäufe in der Gegend beschrieb. Im 12. und 13. Jahrhundert kontrollierten verschiedene Adelsfamilien die Burg, wobei die Familie Ribes lange Zeit Haupteigentümer war.
Der Name Geltrú stammt aus der mittelalterlichen Geschichte der Region. Heute nutzt die Gemeinschaft den Burghof regelmäßig für Hochzeiten und lokale Feiern, was zeigt, wie lebendig die historische Stätte für die Bewohner bleibt.
Das Schloss liegt im Zentrum von Vilanova i la Geltrú und ist leicht zu erreichen, mit nahegelegenem Parkplatz und guten öffentlichen Verkehrsmitteln in der Nähe. Besucher können bequem von der Altstadt aus spazieren und sollten bequeme Schuhe tragen, da die Straßen uneben sind.
In den 1860er Jahren wurde versucht, die Burg abzureißen, und dabei wurde ein runder Turm zerstört. Zwischen 1918 und 1920 wurde sie sorgfältig restauriert und dient heute als Lagerhaus für die lokalen Archive der Stadt.
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