Coll de la Marrana, Gebirgspass in den östlichen Pyrenäen, Spanien.
Coll de la Marrana ist eine Gebirgssattelstelle in den Ostpyrenäen auf etwa 2.530 Metern Höhe zwischen dem Bastiments-Gipfel und Gra de Fajol. Der Sattel bildet eine natürliche Grenze zwischen den Tälern des Ter und des Freser.
Die Stelle war seit Jahrhunderten ein wichtiger Passweg für Hirten und Handelsleute, die zwischen den Siedlungen Queralbs und Setcases unterwegs waren. Der traditionelle Weg zeigt, wie sehr die Berggemeinden miteinander verbunden waren.
Der Ort ist mit lokalen Wanderfesten verbunden, bei denen Menschen aus den umliegenden Gemeinden zusammenkommen. Diese Versammlungen zeigen, wie stark die Berge in der Identität der Dörfer verankert sind.
Wanderer können den Sattel über einen markierten Weg von der Ulldeter-Hütte aus erreichen, wobei die Gehzeit etwa 45 Minuten beträgt. Der Pfad ist während der Sommermonate gut begehbar, kann aber in anderen Jahreszeiten schwieriger werden.
An dieser Stelle entspringen sowohl der Ter als auch der Freser ihre Quellen und teilen sich von diesem Punkt aus in entgegengesetzte Richtungen auf. Dieser geografische Treffpunkt ist selten bekannt und macht den Ort zu einem besonderen hydrologischen Knotenpunkt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.