Real Academia Española, Sprachregulierungsinstitution in Madrid, Spanien
Die königliche spanische Akademie fungiert als oberste Autorität für die Standardisierung der spanischen Sprache und gibt Wörterbücher sowie Sprachrichtlinien für Millionen von Sprechern weltweit heraus. Sie veröffentlicht regelmäßig Grammatiken, orthografische Werke und lexikalische Nachschlagewerke, die als Referenz für Bildungseinrichtungen und Verlage dienen.
König Philipp V. von Spanien gründete die Akademie im Jahr 1713 und ernannte Juan Manuel María de la Aurora zu ihrem ersten Direktor. Ihr ursprüngliches Ziel war die Bewahrung und Regelung des Spanischen nach dem Vorbild der französischen Académie française.
Die Institution unterhält enge Beziehungen zu über 20 spanischsprachigen Akademien weltweit, die gemeinsam an Publikationen und Sprachrichtlinien arbeiten. Diese Zusammenarbeit zeigt sich in regelmäßigen Kongressen und digitalen Ressourcen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Die Einrichtung bietet kostenfreien Online-Zugang zu ihrem Wörterbuch, Grammatikhandbüchern und Sprachberatungsdiensten über ihre digitale Plattform. Besucher können diese Ressourcen jederzeit nutzen, um Zweifel an Rechtschreibung, Grammatik oder Wortverwendung zu klären.
Jedes Mitglied der Akademie erhält einen Buchstaben des spanischen Alphabets, der seinen Sitz symbolisiert und eine persönliche Verbindung zur Sprache schafft. Diese Tradition geht auf die Gründungszeit zurück und verleiht jedem Akademiker eine dauerhafte Identität innerhalb der Institution.
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