Castillo de Moclín, Mittelalterliche Festung in Moclín, Spanien
Das Castillo de Moclín ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage, die auf einem Berg in der Provinz Granada steht und von starken Mauern umgeben ist, die sich der Berglandschaft anpassen. Die Anlage hat mehrere Türme, darunter einen markanten Turm, der sich in den nordöstlichen Teil erstreckt und einen freien Blick auf die umliegenden Dörfer bietet.
Die Festung wurde im 13. Jahrhundert unter dem arabischen Namen Hins Al-Muqlin erbaut und diente als Grenzschutz zwischen dem Nasriden-Reich von Granada und dem Königreich Kastilien. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Bauwerk mehrmals zwischen den Händen, da die Machtverhältnisse in der Region sich verschoben.
Der Name stammt vom arabischen 'Hins Al-Muqlin' und die Anlage zeigt noch heute die Spuren ihrer Vergangenheit als Grenzfestung zwischen zwei Königreichen. Besucher können die Wehrtürme und Mauern sehen, die zeigen, wie wichtig dieser Ort für den Schutz der Region war.
Der Besuch ist am besten an trockenen Tagen möglich, da die steilen Treppen und Mauern bei Nässe rutschig werden können. Festes Schuhwerk und etwas Zeit zum Erkunden der verschiedenen Abschnitte sind empfehlenswert, um das gesamte Gelände zu sehen.
Im oberen Bereich der Festung befindet sich eine große Wasserzisterne, die in langen Belagerungen überlebenswichtig war und zeigt, wie gut die Verteidiger ihre Position planen mussten. Dieses Wassersystem ermöglichte es den Bewohnern, monatelang ohne externe Versorgung auszuharren.
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