Templo Nacional de Santa Teresa de Jesús y Convento de los Padres Carmelitas Descalzos, Karmeliterkirche und Kloster nahe der Plaza de España, Madrid, Spanien.
Das Templo Nacional de Santa Teresa de Jesús y Convento de los Padres Carmelitas Descalzos ist eine Kirche und ein Kloster im Madrider Viertel Argüelles, erbaut im eklektischen Stil. Das Innere gliedert sich in drei Schiffe mit einer zentralen Kuppel, die mit bunten Mosaikfliesen bedeckt ist.
Die Karmeliter wurden 1836 im Zuge der Mendizábal-Konfiskation aus Madrid vertrieben und kehrten erst Jahrzehnte später in die Stadt zurück. Der Bau des heutigen Komplexes begann 1916 und markierte die Rückkehr der Gemeinschaft in das Stadtleben.
Die Fassade des Tempels ist von Teresa von Ávilas Buch 'Die innere Burg' inspiriert und zeigt Elemente einer mittelalterlichen Festung, die die mystische Reise der Seele symbolisieren sollen. Wer den Bau betrachtet, erkennt Türme und Zinnen, die ungewöhnlich für eine Kirche sind.
Der Komplex dient in erster Linie als aktives Kloster und Gebetsort, daher empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu erfragen. Besucher sollten ruhiges, dezentes Verhalten und angemessene Kleidung mitbringen.
In den Seitenkapellen des Tempels hängen zwei großformatige Ölgemälde von Francisco Cossío, die eigens für diesen Ort in Auftrag gegeben wurden. Nur wenige Besucher nehmen sich die Zeit, diese Werke zu betrachten, obwohl sie zu den bemerkenswertesten Kunstgegenständen im Inneren gehören.
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