Palacio de Zabálburu, Madrid, Geschützter historischer Palast im Stadtteil Recoletos, Madrid, Spanien.
Der Palacio de Zabálburu ist ein Palast mit neogotischen Merkmalen, der sich in der Gegend um die Straße Marqués del Duero erstreckt und durch eine auffällige Glasveranda an einer Ecke gekennzeichnet ist. Das Gebäude ist von Arbeitsflachen ausgefüllt und integriert eine bedeutende Bibliothek mit Büchern und Manuskripten, die Forscher anziehen.
Das Palast wurde zwischen 1876 und 1878 erbaut und ersetzte eine königliche Getreidespeicheranlage, die dort seit dem 16. Jahrhundert stand. Der Baumeister José Segundo de Lema schuf ein Werk, das die architektonische Ausrichtung seiner Zeit widerspiegelte.
Die Bibliothek im Palast bewahrt eine bedeutende Sammlung von handgeschriebenen Manuskripten und gedruckten Werken aus verschiedenen Jahrhunderten auf. Diese Sammlung spiegelt die Leidenschaft der Familie Zabálburu für das Sammeln von Wissen wider.
Das Gebäude ist heute Sitz von Verwaltungsbüros, der Zugang zum Inneren ist jedoch auf Forscher beschränkt, die die Bibliothek besuchen möchten. Es ist ratsam, sich vorher zu informieren, wann und wie man die Sammlungen einsehen kann.
Während des Spanischen Burgerkriegs wurde das Anwesen zu einem Zufluchtsort für Kunstler und Schriftsteller, wo sich Intellektuelle trafen und austauschten. Diese Episode verbindet das Gebäude mit einer bedeutenden Periode der spanischen Kulturgeschichte.
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