Poblat d'Olèrdola, Archäologische Stätte in Olèrdola, Spanien.
Poblat d'Olèrdola ist eine archäologische Stätte auf einer felsigen Anhöhe in der Garraf-Bergkette und wurde von mehreren Kulturen über Jahrhunderte hinweg besiedelt. Die Überreste zeigen Schichten aus der Eisenzeit, der römischen Epoche und des Mittelalters, übereinander gestapelt auf diesem erhöhten Gelände.
Die erste Befestigung entstand im 9. Jahrhundert vor Christus auf dem Hügel, und später überlagerte eine iberische Siedlung diese frühen Strukturen. Die Römer nutzten den Ort später als Wohnplatz und die Mittelalter-Menschen bauten ihn zu einer starken Festung um.
Der Ort wurde nach dem Namen der Familie Olèrdola benannt und zeigt noch heute die Spuren seiner mittelalterlichen Struktur mit getrennten Bereichen für Verteidigung, Gebet und Wohnen. Die Art, wie Besucher heute durch diese verschiedenen Zonen gehen, offenbart, wie die Menschen hier ihre täglichen Leben organisierten.
Der Ort liegt auf einem steilen Hügel, daher sollte man festes Schuhwerk und Zeit für das Klettern einplanen. Besucher finden oben angekommen verschiedene Aussichtspunkte und ausgestorbene Strukturen zum Erkunden, wobei die steile Steigung die Besuchsdauer beeinflusst.
Eine intakte Zisterne aus der Römerzeit zeigt, wie die früheren Bewohner Wasser auf diesem trockenen Hügel gesammelt und gespeichert haben. Solche unterirdischen Behälter waren entscheidend für das Leben hier, da natürliche Wasserquellen selten waren.
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