Torres Hejduk, Gedächtnistürme in der Stadt der Kultur von Galicien, Spanien.
Die Torres Hejduk sind zwei Türme auf dem westlichen Hang des Berges Gaias, wobei einer aus Granit und der andere aus Metall und Glas besteht. Sie stehen etwa 25 Meter hoch innerhalb des Kulturkomplexes und prägen das Erscheinungsbild des Geländes mit ihrer unterschiedlichen Bauweise.
Der amerikanische Architekt John Hejduk entwarf diese Türme 1992 für einen anderen Standort, doch nach seinem Tod verlegte Architekt Peter Eisenman das Projekt an seinen heutigen Platz. Die Umsetzung dieser Verlegung führte zu einer neuen Interpretation des ursprünglichen Entwurfs für die Kulturanlage.
Der gläserne Turm dient als Ausstellungsraum, in dem junge Künstler regelmäßig ihre Installationen zeigen. Besucher können hier aktuelle Kunstprojekte entdecken, die teil des Programms für neue künstlerische Talente sind.
Die Türme bieten Besuchern erhöhte Blickpunkte über die mittelalterliche Altstadt und dienen als Orientierungspunkte im Kulturgelände. Sie sind gut erreichbar und ermöglichen es Gästen, sich beim Erkunden des gesamten Komplexes zu orientieren.
Das Innere der gläsernen Wieße enthält ein LED-Beleuchtungssystem, das farbige Lichtvariationen erzeugt. Diese nächtliche Lichtverschmutzung ist von verschiedenen Punkten der Stadt aus sichtbar und schafft eine besondere visuelle Verbindung zwischen dem Kulturgelände und Santiago.
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