Convento de la Encarnación, Zisterzienserkloster in Córdoba, Spanien.
Das Convento de la Encarnación ist eine barocke Klosteranlage in Córdoba mit einer Kirche, die ein einzelnes Langhaus unter einem Tonnengewölbe besitzt. Das Gebäude wird durch mehrere Innenhöfe strukturiert, die eine in sich geschlossene Architektur schaffen.
Die Anlage entstand aus einem Frauenwerk, das 1503 durch das Testament des Kanonikers Antón Ruiz de Morales gegründet wurde, um seine Nichte Juana González zu unterstützen. Im Laufe der Zeit wurde es zu einem bedeutenden Konvent mit größeren baulichen Erweiterungen und Umgestaltungen.
Das Kloster war Heimat für Gemeinschaften von Ordensschwestern, die hier über Jahrhunderte hinweg ihre tägliche Spiritualität lebten und beteten. Die Kunstwerke in den Räumen erzählen von der devotionalen Praxis dieser Frauen und ihrer Verbindung zu lokalen Gläubigen.
Der Zugang erfolgt durch ein Portal, das von Architekt Hernán Ruiz III entworfen wurde und in den Haupthof des Klosters führt. Besucher sollten beachten, dass die Anlage mit mehreren Ebenen und inneren Bereichen eine aufmerksame Erkundung erfordert.
Ein Gnadenbild von Jesus als Kind wurde Anfang des 18. Jahrhunderts im Fluss gefunden und gelangte als Geschenk in die Gemeinschaft. Dieses Ereignis wurde Teil der lokalen Frömmigkeitstradition und der religiösen Identität des Ortes.
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