Cuevas de Zaén, Geologisches Höhlensystem in Moratalla, Spanien
Die Höhlen von Zaén sind Kalksteinhöhlen, die durch Lösungsprozesse entstanden sind und Karbonataublagerungen sowie natürliche Hohlräume an den südlichen und westlichen Hängen zeigen. Die Formations setzen sich aus mehreren Hohlräumen zusammen, die entlang dieser Abhänge verteilt sind.
Die Gesteinsschichten, in denen sich die Höhlen befinden, stammen aus dem Miozän vor etwa 11 Millionen Jahren, als die Region noch mit Wasser bedeckt war. Diese Zeit markiert einen Abschnitt, als das Atlantische Meer und das Mittelmeer miteinander verbunden waren.
Die Höhlen wurden von Menschen und später von Hirten genutzt, die dort ihre Tiere unterbrachten und Schutz vor dem Wetter fanden.
Um die Höhlen zu erreichen, folgt man der Straße von El Sabinar nach Benizar bis zum Dorf Zaén de Arriba, von wo aus ein Fußweg zu den Hohlräumen führt. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und sich mit ausreichend Wasser einzudecken, da der Weg über freies Gelände führt.
Die Höhlen enthalten rötliche Ablagerungen, die von Flüssen vor Millionen Jahren hinterlassen wurden und wichtige Hinweise auf die geologische Geschichte der Region liefern. Diese Sedimente helfen Wissenschaftlern, verschiedene Felsschichten aus dem Miozän zu vergleichen und ihre Ausdehnung zu kartografieren.
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