Gambela-Nationalpark, Nationalpark im Südwesten Äthiopiens
Der Gambela-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Südwesten Äthiopiens, das Graslandschaften, Sumpfgebiete und Flusswalder mit einer Gróße von etwa 5000 Quadratkilometern umfasst. Das Gelande liegt entlang der Flusse Akobo, Baro und Gilo und befindet sich in Hohen zwischen 400 und 768 Metern.
Das Schutzgebiet wurde 1974 vom athiopischen Staat gegrundet, um bedrohte Tierarten wie das Nil-Lechwae und das Weissohrenkuhantilopen in ihrem naturlichen Habitat zu bewahren. Diese Grundung war ein wichtiger Schritt zum Schutz der regionalen Tierwelt vor der zunehmenden Bejagung.
Die Nuer und Anuak leben in und um den Park und bewahren ihre traditionellen Lebensweisen in dieser Landschaft. Ihre Präsenz prägt das tägliche Leben in der Region und zeigt, wie Menschen und Tierwelt hier nebeneinander existieren.
Der Zugang erfolgt am besten per Charterflug von Addis Abeba zur Stadt Gambela, da die Fahrt auf der Strasse uber sehr schwieriges Gelande fuhrt. Besucher sollten sich auf eine langere Anreise vorbereiten und lokale Fuehrer fur die Erkundung des Parks engagieren.
Der Park beherbergt eine der grosartigsten Tierwanderungen Afrikas mit Weissohrenkuhantiolen, die wahrend der Regenzeit von Mai bis Oktober riesige Herden bilden. Diese jahrliche Wanderung gehoert zu den beeindruckendsten Naturschauspielen des Kontinents.
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