Bois-d’Arcy, französische Gemeinde im Département Yvelines
Bois-d'Arcy ist eine kleine Stadt im Département Yvelines, die auf einem Plateau über den Ebenen von Versailles liegt. Die Straßen sind ruhig, mit Häusern aus Stein und Backstein, durchsetzt von Grünflächen, Parks und einem geschützten Waldgebiet im Norden und Westen.
Die Gegend war im Mittelalter (ab dem 11. Jahrhundert) ein bewaldetes Gebiet mit dem Namen Sylvaim de Arsitio. Im 17. Jahrhundert kaufte König Ludwig XIV Land hier und ließ einen Teich bauen, um Wasser zum Schloss Versailles zu liefern.
Der Name des Ortes stammt aus dem Lateinischen und Französischen und bedeutet "Wald des verbrannten Waldes", was auf die frühe Brandrodung hindeutet. Heute spiegelt sich diese Geschichte in den geschützten Waldflächen wider, die Bewohner und Besucher zum Spazieren einladen.
Der Ort ist leicht zu erreichen, da ein Bahnhof regelmäßige Verbindungen nach Paris bietet und Buslinien die Straßen durchqueren. Die geschützten Waldflächen im Norden und Westen laden zu Spaziergängen und Radfahrten ein, und die Rigole des Clayes bietet einen malerischen Weg durch die Gegend.
In den frühen 1900er Jahren richtete der brasilianische Flugpionier Alberto Santos-Dumont seine Werkstatt auf einem Bauernhof namens Sainte-Marie ein und führte dort Experimente mit Flugmaschinen durch. Diese ungewöhnliche Geschichte verbindet den Ort mit den frühen Tagen der Luftfahrt.
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