Paimpol, Küstengemeinde in der Bretagne, Frankreich
Paimpol ist eine Gemeinde an der Nordküste der Bretagne in Frankreich, die sich zwischen Meeresbucht und grünem Hinterland erstreckt. Das Zentrum sammelt sich um den alten Hafen, von dem aus sich gepflasterte Gassen landeinwärts verzweigen und zu Häusern aus grauem Stein führen.
Der Fischerhafen entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Anlaufpunkt für die Neufundland-Kabeljaufischerei. Die Eingemeindung von Kerity und Plounez im Jahr 1960 erweiterte das Gemeindegebiet erheblich.
Der Name leitet sich vom bretonischen Penn-Poul ab, was auf die geografische Lage zwischen zwei Gewässern hinweist. Zweisprachige Beschilderungen im Hafen und entlang der Hauptstraßen zeigen die regionalen Bemühungen zur Pflege der bretonischen Sprache.
Die Bahnverbindung über Guingamp ermöglicht eine direkte Anreise aus größeren französischen Städten. Der Hafen und die Altstadt lassen sich gut zu Fuß erkunden, da die Entfernungen überschaubar bleiben.
Jeden Dienstagmorgen verwandelt sich der Ortskern in einen Wochenmarkt mit frischem Fisch und regionalen Spezialitäten. Viele Verkäufer bieten dabei Austern und Muscheln an, die direkt aus der nahegelegenen Bucht stammen.
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