Centre Pompidou-Metz, Kunstmuseum in Metz, Frankreich.
Das Centre Pompidou-Metz ist ein Kunstmuseum in Metz, Frankreich, das unter einem weißen Membrandach aus Glasfaser drei Ausstellungsgalerien, ein Theater und ein Auditorium beherbergt. Das Gebäude steht auf einem offenen Platz und erhebt sich über mehrere Ebenen, wobei die unterschiedlich großen Galerien unter der geschwungenen Dachkonstruktion angeordnet sind.
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy eröffnete das Museum am 12. Mai 2010, nachdem die Bauarbeiten im November 2006 begonnen hatten. Es war die erste dezentrale nationale Kulturinstitution in Frankreich, die außerhalb von Paris entstand.
Die zeitweiligen Ausstellungen zeigen Werke aus der französischen Nationalsammlung für moderne Kunst, die mehr als 100.000 Arbeiten umfasst. Besucher können durch große Galerien mit unterschiedlichen Höhen und Lichtverhältnissen gehen, wobei jeder Raum eine eigene Stimmung erzeugt.
Das Museum ist von Montag bis Sonntag geöffnet, außer dienstags und am 1. Mai, wobei die Öffnungszeiten von April bis Oktober an Wochenenden verlängert werden. Die Galerien sind über Treppen und Aufzüge erreichbar, und die Besucher können durch die verschiedenen Ebenen gehen, um die Ausstellungen zu sehen.
Der japanische Architekt Shigeru Ban entwarf die 77 Meter hohe Struktur mit einem Dach, das an einen chinesischen Hut erinnert und aus verleimtem Schichtholz besteht. Das selbstreinigende Glasfasermaterial des Dachs wurde ursprünglich für Rennwagensegel entwickelt und benötigt keine regelmäßige Wartung.
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