La Bourgogne, Passagierschiff in Le Havre, Frankreich
Die SS La Bourgogne war ein französisches Passagierschiff von etwa 150 Metern Länge, das für die Compagnie Générale Transatlantique regelmäßig zwischen Le Havre und New York verkehrte. Das Schiff war für etwa 725 Passagiere ausgelegt und gehörte zu den modernen Transatlantikdampfern seiner Zeit.
Das Schiff wurde 1885 von der Société Nouvelles de Forges et Chantiers de Méditerranée gebaut und sank 1898 nach einer Kollision mit dem Frachtschiff Cromartyshire in der Nähe der Îles de la Madeleine. Der Untergang war einer der schlimmsten Transatlantik-Unfälle des 19. Jahrhunderts.
Das Schiff war ein Symbol der französischen Schifffahrt und des wohlhabenden Reiseverkehrs seiner Zeit. Es verkörperte den Luxus und die technischen Fortschritte, die Frankreich in der transatlantischen Schifffahrt anstrebte.
Heute kann man sich an historischen Stätten in Le Havre oder in maritimen Archiven über das Schiff informieren. Wer sich für die Geschichte des Transatlantikverkehrs interessiert, findet dort Informationen über die Route und die Zeit, in der dieser Dampfer verkehrte.
Das Schiff war bekannt dafür, dass es schnelle Überfahrten bot, doch sein tragisches Ende überragte schnell all seine technischen Erfolge. Die Katastrophe zeigte die Grenzen der Seerettung und der sozialen Ordnung auf den großen Passagierern dieser Ära.
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