Tumulus von Mousseaux, Neolithischer Grabhügel in Pornic, Frankreich
Les Mousseaux ist ein Steinhügel aus der Jungsteinzeit, der sich am Ende eines ländlichen Weges nördlich von Pornic erhebt und zwei separate Grabkammersysteme enthält. Die Struktur misst etwa 18 Meter in der Länge und 14 Meter in der Breite und wurde mit Sandstein und Glimmerschiefer in gestuften Trockenmauern errichtet.
Das Grabmal entstand um das Jahr 3500 vor Christus und wurde damit zu einem der ältesten Denkmäler der Gegend. Die Struktur erhielt 1889 den Status eines historischen Monuments und wurde anschließend wissenschaftlich untersucht, um ihre Herkunft und Zweck zu verstehen.
Der Hügel trägt den Namen des nahegelegenen Wegs und wurde von Besuchern lange Zeit übersehen, bevor er als wichtiges Denkmal anerkannt wurde. Heute zeigt sich hier die Art, wie frühe Menschen ihre Verstorbenen in Steinstrukturen beisetzten und damit ihre Verbindung zur Landschaft ausdrückten.
Der Hügel befindet sich am Ende eines ländlichen Weges, etwa ein Kilometer nördlich der nächsten Strände und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und die Aussichtspunkte rund um die Struktur beste Aussichten bieten.
Das Grabmal ist nach astronomischen Mustern ausgerichtet, wobei die Kammern so angeordnet sind, dass Sonnenlicht zur Wintersonnenwende eindringt. Diese präzise Ausrichtung zeigt, dass die Erbauer ein tiefes Verständnis für Himmelszyklen und deren Bedeutung in ihren Bestattungsritualen hatten.
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