St-Taurin, Romanische Abtei in Gigny, Frankreich.
Die Abtei Saint-Pierre de Gigny ist ein romanisches Kloster mit architektonischen Elementen aus dem 11. bis 15. Jahrhundert. Der erhaltene Chor aus dem 11. Jahrhundert zeigt die ursprüngliche Gestaltung, während die übrigen Teile später hinzugefügte Merkmale aufweisen.
Das Kloster wurde 880 gegründet und spielte eine wichtige Rolle bei der Gründung von Cluny, indem es 909 zwölf Mönche zur neuen Abtei entsandte. Diese Verbindung machte den Ort zu einem bedeutenden Zentrum in der frühen Reformbewegung.
Der Name des Ortes stammt von Sankt Taurin, dessen Reliquien die Abtei im frühen 10. Jahrhundert erhielt und sie zu einem Ziel für Pilger machten. Besucher können noch heute die Verbindung zu dieser heiligen Vergangenheit in der Gestaltung des Kirchenraums spüren.
Die ehemalige Abteikirche funktioniert heute als Pfarrkirche und wird aktiv von der Gemeinde genutzt. Es ist ratsam, die Öffnungszeiten zu beachten und Besuche um reguläre Gottesdienste herum zu planen.
Ein Kardinal, der später Papst Julius II. wurde, war von 1492 bis 1503 Kommendatar der Abtei und ließ die Kirchenfassade restaurieren. Diese päpstliche Verbindung ist heute eines der überraschendsten Kapitel der Geschichte des Ortes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.