Kathedrale von Luçon, Katholische Kathedrale in Luçon, Frankreich.
Der Luçon-Kathedrale ist eine gotische Kathedrale in Luçon, im Departement Vendée, im Westen Frankreichs, mit einer Westfassade aus dem 17. Jahrhundert und einem auffälligen Kreuzgang. Das Gebäude steht am Rand der Altstadt und ist von Weitem sichtbar, dank seines hohen Turms, der die flache Landschaft der Vendée überragt.
Der Bau der Kathedrale begann im 12. Jahrhundert, und das Gebäude wurde im Laufe des Mittelalters mehrfach umgebaut und erweitert. Im 16. Jahrhundert wurde sie während der Religionskriege stark beschädigt, bevor sie im 17. Jahrhundert schrittweise wieder aufgebaut wurde.
Luçon ist eine kleine Stadt in der Vendée, und die Kathedrale ist ihr wichtigstes Gebäude. Kardinal Richelieu war hier von 1608 bis 1623 Bischof, bevor er zur mächtigsten Figur Frankreichs wurde, und sein Name ist mit diesem Ort noch heute eng verbunden.
Der Eingang der Kathedrale befindet sich im Zentrum von Luçon und ist zu Fuß leicht erreichbar. Das Innere ist in der Regel tagsüber geöffnet, außerhalb der Gottesdienste, sodass Besucher in Ruhe das Gebäude erkunden können.
Richelieu bezeichnete Luçon einst als den schmutzigsten Bischofssitz Frankreichs, als er dorthin strafversetzt wurde. Dennoch nutzte er diese Jahre als Bischof, um sich politisch zu profilieren und das Vertrauen des Königs zu gewinnen.
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