Synagoge der Rue Notre-Dame-de-Nazareth, Orthodoxe Synagoge im 3. Arrondissement, Frankreich.
Die Synagoge de Nazareth ist ein Gotteshaus an der Ecke der Rue Notre Dame de Nazareth in der 3. Pariser Arrondissement mit maurischer Architektur und verzierten Elementen auf der Fassade. Das Gebäude bietet Platz für Besucher mit getrennten Sitzplätzen für Männer und Frauen sowie speziellen Räumen für jüdische Feste.
Die ursprüngliche Synagoge wurde 1819 errichtet, aber 1852 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der von Baron James de Rothschild finanziert wurde. Diese Umgestaltung markierte einen wichtigen Moment für die jüdische Gemeinde in Paris und ihre institutionelle Entwicklung.
Der Tempel zeigt die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Paris durch seine Raumgestaltung, mit getrennten Bereichen für Männer und Frauen, die orthodoxe Traditionen widerspiegeln. Die Ausstattung und Dekoration erzählen von den verschiedenen Gruppen, die hier gebetet haben.
Der Ort wird aktiv als Synagoge genutzt, wobei regelmäßig Gottesdienste und Veranstaltungen stattfinden, daher ist es ratsam, im Voraus zu prüfen, wann man besuchen kann. Der Eingang ist von der Straße aus zugänglich und die Fassade bietet bereits von außen einen guten Eindruck der architektonischen Details.
Der bekannte Komponist Jacques Offenbach leitete in den 1830er Jahren den Chor der Synagoge und hinterließ damit ein musikalisches Vermächtnis in diesem Ort. Diese Verbindung zu einer wichtigen Künstlerpersönlichkeit der Zeit verleiht dem Gebäude eine kulturelle Tiefe, die über seine architektonische Bedeutung hinausgeht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.