Liamone, Fluss in Südkorsika, Frankreich
Die Liamone ist ein Fluss, der von Monte Cimatella in den Bergen bis zur Bucht von Sagone nördlich von Ajaccio hinabfließt und dabei etwa zehn Gemeinden durchquert. Der Fluss schlängelt sich durch bergiges Gelände und wird durch Waldgebiete und Täler geprägt, wodurch ein vielseitiges Gewässer mit unterschiedlichen Landschaftsabschnitten entsteht.
Der Name des Flusses stammt von einem alten lateinischen Begriff ab und zeigt die lange Geschichte dieser Region unter verschiedenen Herrschaften. Über Jahrhunderte hinweg war der Fluss eine wichtige Wasserquelle für Landwirtschaft und Fischerei, wodurch die Entwicklung der umliegenden Gemeinden geprägt wurde.
Die Liamone durchfließt Gegenden, in denen Bauern seit Generationen Olivenbäume und Kastanienhaine bewirtschaften und diese Pflanzen das Leben der Menschen hier prägen. Wer entlang des Flusses geht, sieht überall Zeichen dieser traditionellen Landwirtschaft, die noch heute ein wichtiger Teil der lokalen Identität ist.
Der Fluss ist von der Straße RD81 aus zugänglich, die entlang vieler Abschnitte führt und verschiedene Ausgangspunkte für Aktivitäten bietet. Die beste Stelle zum Einstieg ins Wasser und zum Erkunden liegt bei der Brücke in Guagno les Bains, von wo aus man den Fluss leicht erreichen kann.
Im Lauf des Flusses gibt es eine bemerkenswerte Wasserfallformation, die Piscia, wo das Wasser über eine deutliche Höhenstufe hinabstürzt. Diese natürliche Formation ist ein auffälliger Punkt in der ansonsten weniger bekannten Route und fasziniert viele Besucher, die das bergige Gelände erkunden.
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