Segodunum, Archäologische Stätte in Rodez, Frankreich
Segodunum war ein wichtiger Ort auf einem Hügel über dem Fluss Aveyron, wo heute die Stadt Rodez steht. Die Ruinen zeigen, wie ein Platz zwischen zwei Kulturen entstand: als Unterschlupf der lokalen Menschen und später als römisches Verwaltungszentrum.
Dieser Ort entstand als keltische Befestigung der Rutener, wurde aber nach der römischen Eroberung zu einem wichtigen Verwaltungssitz umgebaut. In den folgenden Jahrhunderten wuchs die Siedlung und hinterließ Spuren einer langen Besiedlung bis in die späte Antike.
Der Name des Ortes spiegelt seine Bedeutung als Befestigung wider, und noch heute können Besucher in den Ausgrabungen die Spuren sehen, die zeigen, wie die Menschen hier lebten und arbeiteten. Die gefundenen Gegenstände erzählen von einer Gemeinschaft, die zwischen keltischen und römischen Traditionen lebte.
Der Ort liegt erhöht in der Nähe von Rodez und ist leicht zu erreichen, auch wenn die Überreste über das Gelände verteilt sind. Am besten erkundet man die Ausgrabungsstätten langsam und achtet auf die Tafeln, die erklären, was man sieht.
Das keltische Wort 'sego' bedeutet Befestigung und 'dun' bedeutet Hügel, womit der Name die Lage des Ortes perfekt beschreibt. Viele Besucher bemerken nicht, dass sie beim Spaziergang durch Rodez ständig über antike Schichten gehen, die unter der modernen Stadt verborgen liegen.
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