Deutscher Soldatenfriedhof Orglandes, Soldatenfriedhof in Orglandes, Frankreich.
Der Friedhof beherbergt etwa 10.000 deutsche Soldaten, die in 28 Reihen angeordnet sind, wobei steinerne Kreuze jede Grabstelle markieren. Die Gräber erstrecken sich über das flache Gelände am nördlichen Rand von Orglandes.
Der Friedhof entstand zunächst im Juni 1944 zur Aufnahme amerikanischer Soldaten, wurde aber später in einen deutschen Friedhof umgewandelt. Die Umwandlung erfolgte, nachdem die amerikanischen Überreste nach Colleville-sur-Mer verlegt worden waren.
Der Eingang zeigt ein kleines Gebäude mit Glockenturm, wo Kreuze Namen, Geburtsdaten und Sterbedaten der begrabenen Soldaten tragen. Besucher können die persönlichen Details auf den Kreuzen lesen und erhalten so einen Eindruck von den verstorbenen Männern.
Das Gelände ist flach und leicht zu durchqueren, mit guten Wegen zwischen den Gräberreihen für Besucher jedes Alters. Der Zugang erfolgt über die Rue Pierre Devouassoud im nördlichen Teil von Orglandes.
Eine Massengrabstätte enthält 22 deutsche Kriegsgefangene, die am 25. Oktober 1945 bei Minenräumungsarbeiten in der Nähe von Bayeux starben. Diese Gräber erinnern an die Gefahren, die über das Ende des Krieges hinaus bestanden.
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