Schloss Villemont, Verfallenes Schloss in Vensat, Frankreich.
Das Château de Villemont ist eine Ruine eines Adelssitzes mit einem sechseckigen Ehrenhof, der von Mauern mit Balustraden umgeben ist. Die Anlage umfasst auch niedrige, langgestreckte Stallgebäude und erstreckt sich über ein großes Areal.
Das Schloss war ursprünglich Teil der Grafschaft Montpensier, bis König Franz I. es 1547 nach dem Verrat von Charles III. de Bourbon beschlagnahmte. Ein verheerendes Feuer zerstörte große Teile im Jahr 1958.
Der Name des Schlosses wird mit der Familie Villemont verbunden, die lange Zeit hier herrschte. Das Gebäude zeigt noch immer die Spuren einer stolzen Adelsfestung, die das Tal prägte.
Der Zugang erfolgt über die Landstraße in Richtung Vensat, und die Ruinen sind weitgehend begehbar, obwohl einige Bereiche einsturzgefährdet sind. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und auf Unebenheiten zu achten.
Von König Karl IX. und Katharina von Medici wurde das Schloss 1566 während ihrer königlichen Rundreise durch Frankreich besucht. Diese Visite unterstreicht, wie bedeutsam die Stätte damals noch war.
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