Grotte des Fées, Prähistorisches Höhlensystem in Châtelperron, Frankreich
Die Grotte des Fées besteht aus zwei Kalksteinhöhlen, die während der Eisenzeit von Menschen genutzt wurden. Die Höhlen liegen nebeneinander und zeigen die Schichten der verschiedenen Besiedlungsphasen.
Die Höhlen wurden 1840 während des Eisenbahnbaus entdeckt und zogen bald die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf sich. Systematische Ausgrabungen in den folgenden Jahrzehnten machten den Ort zu einem wichtigen Forschungszentrum für das Verständnis früher menschlicher Kulturen.
Der Ort ist nach der Châtelperronien-Periode benannt, einer Epoche, die Archäologen zur Unterscheidung einer besonderen Phase der menschlichen Besiedlung nutzen. Dieser Name erinnert an die Bedeutung des Fundplatzes für unser Verständnis früher Kulturen in Europa.
Der Zugang zur Höhle erfordert Vorsicht auf unebenem Untergrund und in den engen Passagen der Kammern. Besucher sollten angemessene Schuhe tragen und beachten, dass das Innere kühl und feucht bleibt.
Die Ausgrabungen brachten Tausende von Feuersteinklingen zum Vorschein, die zeigen, wie geschickt frühe Handwerker Werkzeuge herstellten. Gleichzeitig fand man Knochen großer Tiere, die der Ernährung dieser Menschen dienten.
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