Steinreihe von Lostmarc’h, Oppidum in Crozon, Frankreich
Kastell Lostmarc'h ist eine befestigte Siedlung aus der Eisenzeit, die auf einer Landzunge vor Crozon in der Bretagne liegt. Die Anlage zeigt zwei Ringe aus Stein- oder Erdwällen, die etwa zwei bis drei Meter hoch sind und von Gräben umgeben werden, die noch heute sichtbar sind.
Die Stätte stammt aus der Eisenzeit und wurde zur Verteidigung gegen Eindringlinge erbaut, wobei Bewohner die felsige Landschaft nutzten, um eine Festung zu schaffen. In der Zeit um 1600 wurde der Ort erneut als Küstenwachposten genutzt, um Seeleute und Fischer vor Gefahren zur See zu schützen.
Der Name Lostmarc'h stammt aus der bretonischen Sprache und bedeutet "Schwanz des Pferdes", inspiriert von den felsigen Landspitzen an der Küste. Das Pferd ist in der lokalen Kultur und in Geschichten über die Meeresgottheit Poseidon tief verwurzelt.
Der Zugang erfolgt über einen Wanderweg von nahe gelegenen Dörfern mit flachen Anstiegen und Küstenblicken. Tragen Sie feste Schuhe und seien Sie vorsichtig auf dem unebenen Untergrund, besonders an den Felsvorsprüngen.
Archäologen entdeckten hier Keramikscherben und alte Werkzeuge, die mehrere tausend Jahre alt sind und zeigen, wie lange dieser Ort schon besiedelt war. Die Keramikstile helfen Forschern, die genaue Zeitperiode und die Lebensweise der früheren Bewohner zu verstehen.
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