Gorges du Val du Fier, Schlucht und Flussenge in der Savoie, Frankreich
Die Gorges du Val du Fier sind eine Schlucht in der Savoie, Frankreich, die sich zwischen der Montagne des Princes und dem Gros Foug erstreckt und zwei Departements, die Savoie und die Haute-Savoie, durchquert. Der Fluss Fier hat sich durch das Kalkgestein gegraben und dabei enge Durchgänge mit senkrechten Wänden geformt, an denen Pflanzen in den Rissen wachsen.
Der Fier hat im Laufe der Jahrtausende das Kalkgestein dieser Region durchbrochen und dabei den Durchgang geschaffen, der heute sichtbar ist. In früheren Zeiten diente die Schlucht als natürlicher Weg zwischen verschiedenen Tälern, und die Ruinen der Kirche Saint-André zeugen von einer langen menschlichen Präsenz an diesem Ort.
Die Schlucht trägt den Namen des Flusses Fier, der sie über lange Zeit in den Felsen geschnitten hat. Entlang des Weges wachsen Pflanzen in den Felsspalten, und man kann die Ruinen der Kirche Saint-André entdecken, die über dem Einschnitt thronen.
Der Weg entlang der Schlucht ist schmal und kann nach Regen rutschig sein, daher sind feste Wanderschuhe empfehlenswert. Ein Besuch im Frühling oder Herbst ist angenehm, da das Licht sanfter ist und die Wände besonders gut zur Geltung kommen.
Kurz nach der Schlucht mündet der Fier in die Rhône, sodass man auf einer einzigen Wanderung zwei sehr unterschiedliche Gewässer erleben kann. Diese Abfolge von engem Felsdurchgang und weitem Fluss ist an diesem Ort in einer kurzen Strecke zu spüren.
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