Fort Kléber, ouvrage de la ceinture fortifiée de Strasbourg (1875-1888)
Fort Kléber ist eine befestigte Anlage in Wolfisheim, die eine sechseckige Form mit dicken Stein- und Ziegelmauern aufweist und von einem tiefem Trockengraben umgeben ist. Das Bauwerk zeigt Schießstände für mehrere Geschütze, unterirdische Gänge zum Schutz von Verteidigern und einen Eingang mit ehemaligem Zugangspunkt über eine Zugbrücke.
Das Fort wurde zwischen 1872 und 1875 von den Deutschen erbaut, die Straßburg 1870 eingenommen hatten, um die Stadt vor Angriffen von Norden oder Süden zu schützen. Nach dem Ersten Weltkrieg benannte Frankreich es 1918 nach General Jean-Baptiste Kléber um und übernahm dessen militärische Kontrolle.
Der Name des Forts bezieht sich auf Jean-Baptiste Kléber, einen französischen General, und wurde 1918 als Zeichen der französischen Kontrolle gewählt. Die Anlage wird heute von der Gemeinde gepflegt und dient als öffentlicher Park, wo Besucher die alten Mauern und Gräben erkunden und sich mit der lokalen Vergangenheit verbunden fühlen können.
Das Fort kann heute frei auf seinen Außenflächen erkundet werden, ist aber seit September 2024 geschlossen für Sicherheitsarbeiten. Es gibt einen Spielplatz für Kinder, einen Gesundheitspfad durch den alten Graben und einen Streichelzoo, sodass Besucher verschiedenen Altersgruppen einen interessanten Aufenthalt haben.
Das Fort war ursprünglich als Fort VI bekannt und wurde von General Hans Alexis von Biehler nach einem innovativen Plan entworfen, der mehrere Forts über eine größere Fläche verteilte. Obwohl mindestens 36 Forts geplant waren, wurden letztendlich nur etwa 14 in der Region gebaut.
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