Stables of the Château Chaumont-Laguiche, Pferdestallkomplex aus dem 17. Jahrhundert im Château Chaumont-la-Guiche, Saône-et-Loire, Frankreich.
Die Ställe des Château Chaumont-Laguiche sind ein Gebäude aus Stein mit drei großen Tonnengewölben, die von toskanischen Säulen getragen werden und einen klassischen Eindruck hinterlassen. Außen schmücken monumentale Treppen die Fassaden und zeigen die sorgsame Gestaltung dieses Reiterkomplexes.
François Blondel entwarf diese Ställe 1648 für Henriette de La Guiche, die sie für ihren Ehemann Louis-Emmanuel de Valois in Auftrag gab. Das Gebäude entstand während einer Zeit, als solche Einrichtungen Zeichen von Wohlstand und Macht für französische Adelsfamilien waren.
Die Reiterstatue über dem Eingang zeigt Philibert de La Guiche und markiert einen besonderen Status: Nur der König durfte Ställe für 100 Pferde unterhalten, und diese Anlage erfüllte genau diesen Anspruch. Der Besuch zeigt, wie wichtig Pferde für den Adel waren und wie diese Macht durch Architektur ausgedrückt wurde.
Das Gelände ist in den Sommermonaten zu erkunden, wenn regelmäßig Führungen angeboten werden und das Wetter angenehm ist. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da die Umgebung aus Stein und unebenen Flächen besteht.
Das Gebäude enthält Designkonzepte, die ursprünglich von Leonardo da Vinci entwickelt wurden und fortgeschrittene Ingenieurprinzipien der Renaissance zeigen. Diese Verbindung zu Leonardos Ideen macht es zu einem seltenen Beispiel für die praktische Anwendung seiner theoretischen Arbeiten in einer Adelresidenz.
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