Polder Moder, Rückhalteraum zum Schutz vor Hochwasser am Oberrhein
Der Polder de la Moder ist ein Rückhaltebecken auf dem Gebiet von Fort-Louis und Neuhaeusel, das sich in der ehemaligen Deltafläche des Flusses Moder erstreckt. Das Becken kann bis zu 5,6 Millionen Kubikmeter Wasser speichern und schützt die umliegenden Gebiete durch Dämme und Kanäle vor Hochwasser.
Der Polder wurde 1992 in Betrieb genommen und gehört zu den ältesten dieser Art in Frankreich. Er wurde speziell zur Kontrolle von Hochwasserereignissen des Moder-Flusses entwickelt und spielt seit seiner Gründung eine Schlüsselrolle im Wassermanagement der Rheinregion.
Der Ort ist normalerweise ruhig und offen zugänglich, verwandelt sich aber in ein großes, seichtes Gewässer, wenn das Becken absichtlich gefüllt wird. Während dieser Übungen ist die Zone gesperrt, da Voies Navigables de France die Systeme testet und Verfahren überprüft.
Das Becken wird regelmäßig absichtlich gefüllt, um Hochwasserereignisse zu simulieren und die Notfallreaktionsteams auszubilden. Diese Übungen ermöglichen es dem Management, echte Flutsituationen realistisch vorzubereiten und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
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