Harcsaszájú Cave, Unterirdisches Höhlensystem in Budapest, Ungarn.
Die Harcsaszájú-Höhle ist ein Höhlensystem in Budapest mit einem monumentalen Eingangsgang von 5 mal 6 Metern, der steil nach innen in Gängen verläuft, die im oberen Eozän-Kalkstein entstanden sind. Die Gesamtstruktur erstreckt sich über mehrere miteinander verbundene Abschnitte mit unterschiedlichen Breiten und Höhen.
Die Höhle wurde 1902 entdeckt und später 1919 wissenschaftlich dokumentiert, was den Beginn der systematischen Erforschung markierte. Diese frühe Dokumentation führte zu wachsendem Interesse von Touristenverbänden und Höhlenforscher-Gruppen, die das System über Jahrzehnte hinweg erkundeten.
Die Höhle trägt ihren Namen nach ihrer hakenförmigen Öffnung, die wie ein Fischmaul aussieht. Besucher können diese ungewöhnliche Form beim Eingang deutlich erkennen, wenn sie sich dem Eingangsbereich nähern.
Der Eingang befindet sich in der Nähe eines ehemaligen Steinbruchs mit Parkplätzen vor Ort. Die beste Anreise erfolgt mit dem Bus zur Kolosy-Platz, von wo aus die Höhle zu Fuß erreichbar ist.
Erst 2008 entdeckten Forscher zusätzliche Gänge, die die bekannte Länge von 300 Metern auf 2 bis 3 Kilometer verbundener Passagen erweiterten. Diese späteren Funde zeigten, dass die Höhle deutlich größer war als ursprünglich angenommen.
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