Boyne Viaduct, Eisenbahnbrücke in Drogheda, Irland.
Der Boyne Viaduct ist eine steinerne Eisenbahnbrücke in Drogheda, die sich über den Fluss Boyne erstreckt. Die Konstruktion nutzt fünfzehn Bögen und hebt sich etwa 30 Meter über der Wasseroberfläche ab.
Der Ingenieur John Benjamin Macneill entwarf diese Brücke, die zwischen 1853 und 1855 erbaut wurde. Das Bauwerk war eines der ersten seiner Art weltweit und markierte einen wichtigen Fortschritt im Eisenbahnbau.
Die Brücke wird von Einheimischen und Besuchern als Wahrzeichen erkannt und zeigt die handwerkliche Qualität des viktorianischen Bahnbaus. Sie steht als stilles Zeugnis der industriellen Vergangenheit und verbindet die Landschaft auf beiden Seiten des Flusses.
Der Viaduct ist von der Eisenbahnstrecke Dublin-Belfast aus einsehbar, und Besucher können ihn von mehreren Aussichtspunkten am Ufer betrachten. Der beste Blick ergibt sich vom Flusstal aus, wo die gesamte Struktur gut zu sehen ist.
In den 1930er Jahren führte das Eisenbahnunternehmen eine umfangreiche Erneuerung durch und ersetzte die ursprünglichen Eisenkomponenten durch Stahl, ohne dabei den Zugverkehr zu unterbrechen. Diese Umbaumaßnahmen zeigen die Flexibilität und technische Raffinesse des Designs.
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