Beit HaEshel, Kulturerbestätte in der Negev-Region, Israel.
Beit HaEshel ist eine Stätte mit erhaltenen Gebäuden und Strukturen, die die landwirtschaftliche Siedlung aus den 1940er Jahren dokumentiert. Die Ruinen zeigen, wie jüdische Pioniere in Palästina lebten und arbeiteten, mit Überresten aus verschiedenen Epochen auf demselben Grund.
Der Ort wurde 1943 als eine von drei Ausschaugründungen gegründet und diente als landwirtschaftliches Testgelände. Nach ägyptischen Angriffen im Jahr 1948 wurde die Siedlung aufgegeben.
Der Name bedeutet Haus der Tamariske und bezieht sich auf biblische Geschichten über Abraham, der Tamariskenbäume in der Nähe von Beerscheba gepflanzt haben soll. Diese Verbindung zur heiligen Schrift macht den Ort für Besucher zu einem Platz mit tieferer spiritueller Bedeutung.
Der Ort liegt etwa zwei Kilometer südöstlich von Beerscheba und ist relativ einfach zu erreichen. Die Überreste sind teilweise freigelegte Fundamente und Strukturen, daher ist bequemes Schuhwerk und Aufmerksamkeit beim Gehen wichtig.
Ausgrabungen im Jahr 2003 brachten Feuersteinklingen aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. zum Vorschein, die zeigen, dass der Ort einst als antike Werkstatt genutzt wurde. Diese viel älteren Überreste unter der modernen Siedlung enthüllen die lange Geschichte dieses Ortes.
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