Al-Bahr Mosque, Osmanische Moschee in Jaffa, Israel.
Die Al-Bahr-Moschee ist eine Moschee im Hafen von Jaffa, einem alten Küstenviertel im Süden von Tel Aviv, Israel, die direkt am Mittelmeer liegt. Sie wurde aus Kurkar erbaut, einem lokalen Kalkstein aus Meeressedimenten, und besitzt ein einzelnes Minarett sowie klassische osmanische Verzierungen an der Fassade.
Die Moschee wurde 1675 von der Familie Azza errichtet und gehört damit zu den ältesten noch erhaltenen Gebetsstätten in der Region. Sie überstand mehrere Jahrhunderte wechselnder Herrschaft in Jaffa, darunter die osmanische und die britische Mandatszeit.
Die Moschee trägt den Namen Al-Bahr, was auf Arabisch „das Meer
Die Moschee liegt im alten Hafen von Jaffa und ist gut zu Fuß durch die engen Gassen des Viertels erreichbar. Da es sich um eine aktive Gebetsstätte handelt, sollten Besucher angemessene Kleidung tragen und in ruhigen Zeiten außerhalb der Gebetszeiten kommen.
Über dem Eingang ist eine Inschrift in den Stein gemeißelt, die den Namen der Gründerfamilie und ein islamisches Gebet trägt. Solche Inschriften über dem Eingang waren in der osmanischen Architektur üblich, sind aber an so einem kleinen Küstenbauwerk selten zu finden.
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