Teram Kangri, Berggipfel in Ladakh, Indien und Pakistan
Teram Kangri ist ein Berggipfel mit drei ausgeprägten Gipfeln entlang eines Kamms im Siachen-Muztagh-Abschnitt der Karakoramkette, dessen höchster Punkt etwa 7.462 Meter beträgt. Die Bergformation zeichnet sich durch mehrere Gletscher aus, die das Massiv umgeben und prägen.
Der erste erfolgreiche Aufstieg ereignete sich 1975, als eine japanische Expedition unter der Leitung von H. Katayama den höchsten Gipfel über den südwestlichen Kamm erreichte. Dies markierte einen Wendepunkt im Bergsteigen in diesem abgelegenen Gebiet des Karakoram.
Der Name des Bergs stammt von alten Geschichten über eine Siedlung in der Nähe des Teram-Shehr-Gletschers, die lokale Legenden mit geografischen Merkmalen verbindet. Für Besucher sind diese historischen Verbindungen heute noch in den Namen der Gletscher und Pässe in der Gegend erkennbar.
Der Zugang zum Berg erfordert eine lange Reise von etwa 194 Kilometern vom Ausgangspunkt, wobei Bergsteiger mehrere Gletscher überqueren und extreme Wetterbedingungen bewältigen müssen. Wer diesen Gipfel besteigen möchte, sollte sich auf anspruchsvolles Terrain und schnell wechselnde Bedingungen einstellen.
Der Berg liegt an der Grenze von drei verschiedenen Verwaltungsgebieten, wobei seine Nordostflanke unter chinesischer Kontrolle steht und der südwestliche Bereich unter indischer Verwaltung liegt. Diese Lage macht ihn zu einem geografisch und politisch komplexen Ziel für Bergsteiger.
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