Amir-Kabir-Talsperre, Betonbogenstaumauer im ländlichen Bezirk Adaran, Iran
Der Amir-Kabir-Staudamm ist ein Bogenstaudamm aus Beton, der den Fluss Karaj im zentralen Alborz-Gebirge im Iran aufstaut und eine Höhe von 180 Metern erreicht. Er dient gleichzeitig als Trinkwasserreservoir und als Wasserkraftwerk für die umliegende Region.
Der Staudamm wurde 1961 von der amerikanischen Baufirma Morrison-Knudsen fertiggestellt, nachdem jahrzehntelange Vorstudien durchgeführt worden waren. Er war eines der ersten großen Infrastrukturprojekte dieser Art im Iran.
Der Bau des Staudamms zwang die Bewohner des Dorfes Varian, ihre Häuser aufzugeben und an einen höheren Ort umzusiedeln. Das ursprüngliche Dorf liegt heute unter Wasser und ist nur noch per Boot zu erreichen.
Der Staudamm liegt in einem Berggebiet, das im Winter schwer zugänglich sein kann. Ein Besuch in den wärmeren Monaten macht die Anreise einfacher und ermöglicht eine bessere Erkundung der Umgebung.
Im Stausee haben sich Regenbogenforellen angesiedelt, was in einer so hoch gelegenen Bergumgebung ungewöhnlich ist. Das offene Wasser zieht in den wärmeren Monaten auch Segler und Wassersportler an.
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