Villa Santa Maria, Berggemeinde in Valsangro, Italien
Villa Santa Maria ist ein Bergdorf im Valsangro-Tal in der Provinz Chieti, das sich an den Südhang des Monte Vecchio schmiegt. Das Dorf liegt etwa 390 Meter hoch neben dem Sangro-Fluss und erstreckt sich über grüne Hänge mit traditionellen Häusern aus Stein.
Das Dorf wurzelt im achten Jahrhundert, als lombardische Mönche eine Kirche und ein Kloster gründeten, um die erste Siedlung zu bilden. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs das Klostergut zu einem stabilen Dorf heran, das an dieser Stelle bestehen blieb.
Das Institut für Gastronomie, gegründet 1939, bewahrt die lokale Kochtradition durch seine Ausbildungsprogramme. Besucher können die Verbindung zwischen der Schule und dem Dorf in seinem Fokus auf handwerkliche Küchenfähigkeiten erkennen.
Das Dorf ist über die Ausfahrt Val di Sangro der A14-Autobahn erreichbar, danach folgt man den Landstraßen SS81 von Chieti oder SS84 von Lanciano. Die beste Zeit für einen Besuch ist der Frühling oder Frühherbst, wenn die Berghänge mild und die Wege angenehm zu begehen sind.
Das Land beherbergt Italiens erstes Museum, das sich ausschließlich der Geschichte und den Beiträgen von Küchenchefs widmet, mit historischen Fotografien und Dokumenten aus der lokalen Schule. Dieses Museum zeigt die außergewöhnliche Verbindung zwischen diesem kleinen Bergdorf und der italienischen Gastronomie-Welt.
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