Rozzano, Gemeinde in der Metropolitanstadt Mailand, Italien
Rozzano ist eine Gemeinde im Süden der Metropolregion Mailand, etwa 9 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Siedlung dehnt sich über flaches Gelände aus, das von Wohnsiedlungen, Gewerbebauten und kleineren öffentlichen Anlagen geprägt ist.
Napoleon erhob den Ort 1809 zur eigenständigen Gemeinde und ordnete damals die Eingliederung des Weilers Torriggio an. Im Jahr 1870 erfolgte die endgültige Vereinigung mit Pontesesto, wodurch das heutige Gemeindegebiet entstand.
Der Ortsname erscheint bereits in mittelalterlichen Urkunden und weist auf frühe bäuerliche Siedlungen hin, die das flache Umland südlich der Großstadt bestellten. Heute prägen Wohnblöcke und Geschäftshäuser das Bild, während einzelne Bauernhöfe an die landwirtschaftliche Vergangenheit erinnern.
Vom Mailänder Stadtzentrum führen Bahnverbindungen und Straßen in Richtung Süden, die Anfahrt dauert je nach Verkehrslage etwa eine halbe Stunde. Vor Ort lässt sich das Gemeindegebiet am besten mit dem Auto oder mit lokalen Bussen erkunden.
Das Einkaufszentrum Fiordaliso trägt über 44.000 Pflanzen an seinen Außenwänden und bildet so einen vertikalen Garten inmitten der städtischen Bebauung. Diese grüne Fassade hebt sich deutlich vom umgebenden Straßenbild ab und zieht Blicke auf sich.
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