Olbia, Hafenstadt in Gallura, Italien
Olbia ist eine Hafenstadt an der Nordostküste Sardiniens, die sich entlang der Bucht erstreckt und den Hauptzugang zur Insel über Wasser und Luft bildet. Die Stadt verbindet das moderne Hafenviertel mit dem historischen Kern, in dem enge Gassen zu kleinen Plätzen und Kirchen führen.
Phönizische Händler gründeten hier einen Handelsposten, den die Römer später zu einem militärischen Stützpunkt ausbauten. Im Mittelalter wurde der Ort zur Hauptstadt des Giudicato di Gallura und blieb auch unter pisanischer und spanischer Herrschaft bedeutend.
Die Altstadt rund um den Corso Umberto zeigt typische sardische Fassaden und Straßencafés, in denen sich Einheimische und Besucher den ganzen Tag über treffen. Kleine Werkstätten und Familienbetriebe prägen noch immer das Gesicht der engen Gassen zwischen den historischen Plätzen.
Der Flughafen liegt wenige Kilometer südlich des Zentrums und verbindet Sardinien mit vielen europäischen Städten. Fähren vom Hafen fahren regelmäßig zum italienischen Festland und bieten eine Alternative zum Luftverkehr.
Das archäologische Museum zeigt mehrere römische Schiffe, die im alten Hafenbecken gefunden wurden und durch spezielle Verfahren konserviert sind. Diese Funde geben Einblick in die antike Seefahrt und Handelsrouten im Mittelmeer.
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