Nuoro, Provinzhauptstadt im Zentral-Osten Sardiniens, Italien.
Nuoro ist eine Stadt in der Provinz Nuoro im östlichen Zentrum Sardiniens und liegt an den Hängen des Monte Ortobene auf 554 Metern über dem Meeresspiegel. Die Straßen steigen und fallen entlang der Bergflanken, wobei ältere Viertel mit Steinhäusern und neuere Wohngebiete an den Rändern zu finden sind.
Im 12. Jahrhundert war hier ein kleines Dorf namens Nugorus, das allmählich wuchs und seit dem Mittelalter als Marktort für die umliegenden Gemeinden diente. Im Jahr 1927 wurde es zur Hauptstadt einer neu gegründeten Provinz, die Teile der Provinzen Cagliari und Sassari umfasste.
Der Name stammt aus dem Sardischen und bezeichnet eine bergige Gegend mit vielen Höhlen und Wasserquellen. Noch heute sprechen viele Bewohner Sardisch im Alltag, und man kann in verschiedenen Vierteln die Dialektformen hören.
Die Straße SS 131 DCN verbindet die Stadt mit den größeren sardischen Städten, und regelmäßige Busverbindungen der ARST verkehren in die umliegenden Ortschaften. Die Straßen im Zentrum verlaufen oft steil, daher sollte man festes Schuhwerk tragen und etwas Zeit für Pausen einplanen.
Im Nationalarchäologischen Museum und im Sardischen Ethnografischen Museum sieht man Sammlungen zur nuragischen Zivilisation und zu den lokalen Traditionen der Gegend. Eine Familie in der Nähe stellt bis heute su filindeu her, eine extrem seltene Pastasorte, die nur noch an wenigen Orten hergestellt wird.
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