Oristano, Provinzhauptstadt im westlichen Sardinien, Italien.
Oristano ist eine Stadt in der Provinz Oristano an der Westküste Sardiniens, die sich über flaches Land zwischen Lagunen und dem Meer erstreckt. Die Straßen führen durch Wohnviertel mit traditionellen Häusern und moderne Bauten stehen neben Kirchen und historischen Plätzen, die das Zentrum bilden.
Die Siedlung entstand im elften Jahrhundert, als Bewohner der Küste vor arabischen Angriffen ins Inland zogen. Sie wurde Hauptstadt des Judikats Arborea und behielt diese Rolle über drei Jahrhunderte, bis das Judikat unter aragonesische Herrschaft fiel.
Der Name entwickelte sich aus dem mittelalterlichen Begriff Aristanis, der sich auf die Lagunenlandschaft bezieht, die das Gebiet umgab. Heute erinnern die engen Straßen der Altstadt an die Zeit, als hier Fischer und Handwerker lebten und arbeiteten, während die offenen Plätze noch immer als Treffpunkte dienen.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in Gehweite voneinander. Busse fahren regelmäßig zu den umliegenden Lagunen und Stränden, die in wenigen Kilometern Entfernung liegen.
Während des Karnevals tragen Reiter im Sa Sartiglia-Turnier historische Kostüme und schwarze Masken, die ihr Gesicht vollständig verbergen. Der oberste Reiter wird symbolisch zur androgynen Gottheit, die den Übergang vom Winter zum Frühling verkörpert.
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