Maranello, Industriekommune in der Provinz Modena, Italien
Maranello ist eine Gemeinde in der Provinz Modena in Italien, die sich über ein Hügelgelände in der Emilia-Romagna erstreckt. Die Bebauung verteilt sich zwischen älteren Wohnvierteln mit engen Gassen und neueren Industriezonen, die große Teile des Gebiets einnehmen.
Enzo Ferrari wählte den Ort 1943 für seine Werkstätten, nachdem er aus Modena ausweichen musste, und legte damit den Grundstein für die spätere Entwicklung. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Produktion von Rennwagen und Straßenfahrzeugen kontinuierlich an.
Der Name des Ortes taucht bereits in mittelalterlichen Dokumenten auf und verweist auf die lange landwirtschaftliche Vergangenheit dieser Gegend. Heute sieht man in den Straßen vor allem Besucher, die mit Kameras unterwegs sind und nach roten Sportwagen Ausschau halten.
Der Ort lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei die wichtigsten Punkte innerhalb von etwa einer Stunde erreichbar sind. Wer mit dem Auto kommt, findet Parkplätze vor allem im Zentrum und in der Nähe der Museumsanlagen.
Auf dem Werksgelände gibt es eine eigene Teststrecke, die sich durch die Fabrikhallen schlängelt und für Außenstehende normalerweise unsichtbar bleibt. Gelegentlich hört man das Dröhnen der Motoren, wenn neue Modelle ihre ersten Runden drehen.
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