Ruvo del Monte, italienische Gemeinde
Ruvo del Monte ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Potenza, die auf einem Hügel liegt und Ausblicke auf die umliegende Landschaft bietet. Die engen, gewundenen Straßen sind von alten Steingebäuden gesäumt, wobei die Kirche Santa Maria Assunta auf einer kleinen Höhe thront und das Zentrum um die Kirche Sant'Anna herum organisiert ist.
Der Ort wurde von Byzantinern gegründet und zeigt Spuren verschiedener Herrschaften über die Jahrhunderte, darunter normannische und angevinisch-aragonesische Einflüsse, wie die noch sichtbaren Überreste des Schlosses der Gesualdo belegen. Archäologische Funde deuten auf menschliche Besiedlung vom Neolithikum bis zur Eisenzeit hin, mit Gräbern aus etwa 700 v.Chr.
Der Ort ist eng mit dem Olivenanbau verbunden, der das tägliche Leben und die Traditionen der Gemeinde prägt. Besucher sehen überall Olivenhaine, kleine Gärten mit Kräutern und Nachbarn, die lokales Öl beim Kochen verwenden und weitergeben.
Das Dorf lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die ruhigen, sicheren Straßen zum Wandeln einladen und kleine Details wie Brunnen oder Aussichtspunkte offenbaren. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Straßen eng und winding sind und es bergauf und bergab geht.
Der Name Ruvo stammt vom lateinischen Wort Rufae ab, das die Römer für dieses Gebiet nutzten, und das Suffix 'del Monte' wurde 1863 hinzugefügt, um es von Ruvo in Apulien zu unterscheiden. Die archäologische Stätte birgt noch unerschlossene Funde aus verschiedenen Zeitaltern und zieht Forscher an, die ihre Geheimnisse lüften möchten.
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